Zahnärztin und Fachzahnärztin für Oralchirurgie in Osnabrück
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Zahnimplantate schädigen keine natürlichen Nachbarzähne

Lückenlose Zähne sind wichtiger Bestandteil Ihres Aussehens. Sicherlich empfinden Sie daher fehlende Zähne nicht nur als ästhetischen Mangel. Denn ein nicht komplettes Gebiss erschwert die Nahrungsaufnahme ebenso wie das Sprechen und stört  die Optik Ihres Gesichtes. Innerhalb der Zahnheilkunde nimmt die Implantologie daher einen hohen Stellenwert ein. Ein Zahnersatz ist nicht nur langlebig, sondern aktiviert überdies Gewebe sowie Knochen und macht kein Beschleifen vorhandener gesunder Nachbarzähne nötig.

Was Sie über Zahnimplantate wissen sollten

Die landläufige Bezeichnung "Zahnersatz" ist nicht ganz korrekt, denn Implantate sind künstliche zylinder- und schraubenförmige Zahnwurzeln. Eine solche Wurzel verankert Ihr Zahnarzt in Osnabrück im Rahmen der Oralchirurgie dauerhaft in Ihrem Kieferknochen, so dass diese in der Lage ist, die tägliche Kaubelastung genauso problemlos auszuhalten wie eine natürliche Zahnwurzel. Zahnimplantate werden meist aus Titan hergestellt, einer gewebefreundlichen und biologisch verträglichen Substanz, die selten allergische Reaktionen nach sich zieht. Da es ungefähr 50 verschiedene Implantat-Systeme gibt, ist es Ihrer Oralchirurgie Dr. Müller in Osnabrück möglich, auf die verschiedenen Mundsituationen einzugehen.

Aufbau eines Zahnimplantats

Aufbau der Zahnimplantate

Auf diesen Implantat-Körper montiert nun Ihr Zahnarzt in Osnabrück mehrere Einzelteile, die er Stück für Stück zusammensetzt  und sie mit dem Implantat- Körper und auch untereinander zu einer festen Einheit verbindet. Die Gesamtheit aller einzelnen Teile bildet den festen Gesamtapparat, der nun zum Zahnersatz wird. Er unterscheidet sich kaum mehr in Funktion und Ästhetik von einem natürlichen Zahn.

Welche Gründe könnten Sie veranlassen, über Zahnimplantate nachzudenken?

Aus medizinischen und auch aus zahnmedizinischen Gründen müssen Zahnlücken so schnell wie möglich geschlossen werden. Sollten Sie unter fehlenden Zähnen leiden, können Sie nicht mehr richtig kauen und beißen. Die Folgen sind Verdauungsstörungen und Ihr ganzer Organismus wird in Mitleidenschaft gezogen. Weiterhin kann es in Ihrem Restzahnbestand zu Zahnkippungen und Zahnwanderungen kommen und zu generellen Fehlbelastungen Ihres Gebisses führen. Auch beschleunigen fehlende Zähne die Rückbildung Ihres Kieferknochens.

Die klassische Versorgung in der Oralchirurgie in Osnabrück als Bereich der Implantologie

Sofern Sie sich überlegen, Zahnimplantate bei Ihrem Zahnarzt anfertigen zu lassen, können Sie mit folgenden Therapie-Phasen rechnen:

  • Zuerst wird Ihnen die künstliche Zahnwurzel eingesetzt
  • Im zweiten Schritt erfolgt die Einheilungsphase, die etwa drei bis sechs Monate dauert
  • Danach wird Ihr Zahnersatz angefertigt und eingegliedert

Dies Verfahren wird in der Oralchirurgie seit über 20 Jahren mit Erfolg angewandt und gilt in der wissenschaftlichen Zahnmedizin als anerkannte Methode.

Bestehen beim Einsatz der Zahnimplantate Risikofaktoren?

Bei von Autoimmunerkrankungen Betroffenen, schwerer Diabetes, Tumor-Erkrankungen oder auch Blutgerinnungsstörungen könnte der Einsatz eines Implantats nicht sinnvoll sein. Dies ist ebenso der Fall bei Osteoporose, da es zu erheblichen Komplikationen und schweren Störungen während der Einheilungsphase kommen könnte. Daher müssen Sie sich vor dem Einsatz eines Implantats intensiven Voruntersuchungen unterziehen. Auch das Einholen von Röntgenbefunden, sowie gegebenenfalls eine Vorbehandlung, zum Beispiel bei einer Parodontitis, sind notwendig. Zur Erkennung vorhandener Risiken außerhalb des Mundbereichs ist es empfehlenswert, dass Sie im Vorfeld einer Implantation Ihren Hausarzt konsultieren.

In welchen Fällen ist ein Knochenaufbau für Zahnimplantate erforderlich?

Die Stabilität sowie die Festigkeit Ihres Kieferknochens sind für den Halt Ihrer Zähne unabdingbar. Sollten Sie sich also für Zahnimplantate entscheiden, müssen diese fest in Ihren Kiefer einwachsen können. Damit das der Fall ist, müssen sie, sowohl hinsichtlich der Höhe als auch der Breite, mit genügend Kieferknochen ausgestattet sein. Dieser baut sich nämlich beim Verlust eines Zahnes ab. Daher kann der Knochenaufbau schon im Vorfeld einer Implantologie den Halt sowie die Langlebigkeit der Zahnimplantate gewährleisten.

Zahnimplantate und ihre Kosten

In Abhängigkeit von vielen Faktoren ist der Aufwand der Behandlung entscheidend dafür, wie tief Sie in die Tasche greifen müssen. Denn generell sieht der Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherungsgesellschaften keine Kostenübernahme, sondern lediglich einen Festzuschuss vor. Im Rahmen des sogenannten "Festzuschusses" erfahren Sie eine gewisse finanzielle Unterstützung, wobei das vollständige und regelmäßig geführte Bonusheft diese erhöhen kann. Als Faustregel können Sie davon ausgehen, dass Ihr Eigenanteil zwischen 1.400 Euro bis 2.200 Euro pro Implantat liegen kann.

Achten Sie auf sorgfältigste Mundhygiene, wobei lediglich regelmäßiges Putzen nicht ausreicht. Damit Ihr Implantat verlässlich funktioniert, ist seine feste Verankerung im Kieferknochen unerlässlich. Sollte sich Ihr Zahnfleisch rund um das Implantat nämlich entzünden, kann beispielsweise Periimplantitis die Folge sein, die durch Bakterien in der Mundhöhle ausgelöst wird. Diese Krankheit ist die häufigste Ursache beim Verlust von Zahnersatz.