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Sehr geehrte Patienten

Sie selbst wissen am besten, welche Rolle Ihre Zähne für Sie spielen – für Ihre Ausstrahlung und Ihre Persönlichkeit, für Ihre Attraktivität und Ihr Lebensgefühl.

Schöne Zähne gehören heute zum gepflegten Aussehen. Fehlende Zähne werden als ästhetischer Mangel empfunden und heute kaum noch toleriert. Ohne Zähne wirkt ein Gesicht älter, Sprechen und Kauen sind erheblich gestört. Häufig werden nicht nur Ernährung, sondern auch Kontakte zu anderen Menschen vernachlässigt. Die Folgen: Das Selbstwertgefühl nimmt ab und die Krankheiten nehmen zu.

Implantatgetragener Zahnersatz ist seit langem selbstverständlicher Bestandteil der Zahnheilkunde. Er erfüllt höchste Ansprüche an Tragekomfort und Sicherheit, an Ästhetik und Bioverträglichkeit.

Implantate sind nicht nur langlebig, 95% halten zehn Jahre und länger, sie aktivieren auch Kieferknochen und Gewebe. Ein weiterer Vorteil: Das beim konventionellen Zahnersatz fast immer erforderliche Beschleifen der noch vorhandenen gesunden Nachbarzähne entfällt.

Zugegeben, Implantate bedeuten eine Investition in Ihre Gesundheit. Aber die sollten Sie sich selbst wert sein!

Sprechen Sie mit mir – in einem persönlichen Gespräch beantworte ich Ihnen gerne Ihre Fragen.

Was ist ein Implantat

Als Implantat bezeichnet man in der Zahnheilkunde eine künstliche Zahnwurzel. Sie wird dauerhaft im Kieferknochen verankert und muss die tägliche Kaubelastung wie eine natürliche Zahnwurzel problemlos aushalten. Implantate sind meist aus Titan, einem biologisch besonders verträglichen und gewebefreundlichen Material, das sehr selten allergische Reaktionen auslöst. Auch Hochleistungskeramiken haben sich inzwischen als Implantatwerkstoffe bewährt. Es gibt rund 50 unterschiedliche Implantat-Systeme. Diese Vielfalt ermöglicht es, auf die Mundsituation jedes einzelnen Patienten einzugehen. Überwiegend werden schrauben- und zylinderförmige Implantate eingesetzt.

Ärzte Team - Zahnärztin und Fachzahnärztin für Oralchirurgie in Osnabrück

Warum und wie wird implantiert?

Zahnmedizinische und medizinische Gründe sprechen dafür, Zahnlücken so schnell wie möglich zu schließen.
Fehlende Zähne

  • verhindern richtiges Beißen und Kauen - sie werden damit zum Störfaktor für die Verdauung und den gesamten Organismus.
  • können im Restzahnbestand zu Zahnwanderungen oder -kippungen und
  • zu Fehlbelastungen im Gebiss führen
  • können zu Funktionsstörungen am Kiefergelenk und der Muskulatur führen
  • die Rückbildung des Kieferknochens beschleunigen
  • wirkt sich negativ auf das Sprechen und die Mimik aus

Drei-Phasen-Therapie

Die klassische Versorgung mit implantatgetragenem Zahnersatz erfolgt in drei Phasen:

  1. Einsetzen der künstlichen Zahnwurzel
  2. Drei bis sechs Monate Einheilungsphase
  3. Anfertigung und Eingliederung des Zahnersatzes

Diese Form der oralen Implantation wird seit über 20 Jahren erfolgreich praktiziert und ist deshalb von der zahnmedizinischen Wissenschaft als „bewährtes Verfahren“ anerkannt.

Voruntersuchungen / Vorbehandlungen

Grundsätzlich sind vor einer Implantatbehandlung intensive Voruntersuchungen und Röntgenbefunde notwendig. Gegebenenfalls ist auch eine Vorbehandlung, z.B. bei einer Parodontitis (Zahnbettentzündung) erforderlich.

Sofort-Implantate

Unmittelbar nach einer Zahnentfernung wird eine Zahnwurzel durch ein Implantat ersetzt und die Zahnlücke mit einem Provisorium geschlossen. Fast unbelastet heilt das Implantat rund sechs bis acht Wochen ein und verbindet sich fest mit dem Kieferknochen. Nach dieser Einheilphase wird die neue Zahnkrone eingegliedert.

Sofort belastbare Implantate

In nur einer Behandlungssitzung werden zunächst die künstlichen Zahnwurzeln implantiert und dann sofort der endgültige Zahnersatz (Suprakonstruktion) eingesetzt. Für diese Behandlungsform müssen die Voraussetzungen perfekt sein:

  • gesundes Mundgewebe (Zahnfleisch) und
  • gesunder Kieferknochen in ausreichender Qualität und Menge.

Knochenaufbau (Augmentation)

Reichen im Kiefer die natürlichen Gegebenheiten nicht aus, muss die Knochenhöhe und -breite entsprechend aufgebaut werden. Dazu kann sowohl körpereigenes Knochenmaterial als auch körperfremdes Material oder eine Mischung aus beidem eingesetzt werden. In besonderen Situationen werden zusätzlich so genannte Membranen gelegt. Dafür gibt es unterschiedliche Methoden und Techniken.

Risiken und Grenzen

Nicht immer und nicht in jedem Fall kann implantiert werden. Zu den Risiken für eine Implantation gehören:

  • bestimmte Erkrankungen und
  • eine Reihe von Medikamenten
  • Rauchen: Raucher gefährden nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch den Erfolg einer Zahnimplantation: Das Implantat kann nicht fest in den Kieferknochen einwachsen und geht wieder verloren.
  • Die eingeschränkte Fähigkeit oder fehlende Bereitschaft  zur systematischen Mundhygiene

Um vorhandene Risiken zu erkennen und sie abzubauen, ist ein Check-up beim Hausarzt unbedingt empfehlenswert.

Lachgasbehandung

Chirurgische Eingriffe sind in der Paracelsus-Klinik unter Lachgas möglich.